SC Batavia Passau Il – DJK Passau West III 1 : 3
Arne Rubehn (TW), Markus Eder, Niklas Thaler, Andreas Weikelsdorfer, Fatau Sani, Julian Holzer, Johannes Doering, Yevhen Martsynkovskyi, Florin Guraziu, Daniel Saller, Marius Handrugan
Bank: Seminn Ramic, Elias Nasture, Marco Margeth, Nico Binder, Vincent Muntendorf
Die Gäste übernahmen von Beginn an das Spielgeschehen, ließen Ball sowie Gegner gut laufen und kontrollierten die Partie. Batavia verteidigte tief und kompakt, um über Konter Nadelstiche zu setzen. Die Westler standen jedoch in der Restverteidigung konzentriert und ließen selten nennenswerte Möglichkeiten der Hausherren zu. In der eigenen Offensive erarbeitete sich West zwar hochkarätige Chancen, agierte im letzten Drittel jedoch phasenweise zu unbeweglich oder ungenau. Dennoch gelang der frühe Führungstreffer. Nach einem Eckball von Yevhen Martsynkovskyi entstand Verwirrung im Batavia-Strafraum, in der Johannes Dorring am schnellsten schaltete und in der 5. Minute zum 0:1 einschob.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Passau West presste nun noch aggressiver und schnürte die Gastgeber weitgehend in deren Hälfte ein. Einzig die Chancenverwertung blieb ein Makel, da sich die Westler zu selten für den betriebenen Aufwand belohnten und das Spiel unnötig offenhielten. In der 66. Spielminute bauten die Gäste die Führung schließlich aus.
Nach einer Freistoßflanke von Fatau Sani stand erneut Jojo Doering richtig und erzielte das 0:2. Trotz der deutlichen Überlegenheit geriet West in der 73. Minute noch einmal kurz ins Schwanken, als ein Missverständnis zwischen Keeper Arne Rubehn und Nico Binder zum 1:2-Anschlusstreffer durch Sami Nasir führte. Die Antwort folgte jedoch prompt. Nur vier Minuten später hebelte Elias Nasture nach einem feinen Doppelpass mit Vincent Muntendorf die gegnerische Abwehr aus und stellte in der 77. Minute den 1:3-Endstand her.
Fazit: Die Dritte zeigte über die gesamten 90 Minuten eine reife und spielbestimmende Leistung. Obwohl die Mannschaft ihre spielerische Überlegenheit vor dem Tor noch konsequenter hätte nutzen können und durch eine Unkonzentriertheit den Gegentreffer hinnehmen musste, geriet der Derbysieg zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Gefahr. Ein verdienter Erfolg, der hoffentlich Schwung für das Jahresfinale gegen Aicha bringt.
( Marko Ivic )



