DJK Passau West III – DJK Haselbach II 0 : 2
Arne Rubehn (TW), Markus Eder, Niklas Thaler, Andreas Weikelsdorfer, Benedikt Zauner, Fisnik Rasani, Julian Holzer, Aaron Mikulka, Yevhen Martsynkovskyi, Florin Guraziu, Jasko Muric
Bank: Marco Margeth, Seminn Ramic, Elias Nasture, Daniel Saller, Nico Binder
Eine schwere Aufgabe wartete auf die dritte Mannschaft auf heimischem (Kunst-)Rasen: Mit der DJK Haselbach reiste der amtierende Meister und souveräne Tabellenführer an. Die Gäste unterstrichen bislang ihre Favoritenrolle mit 20 Treffern aus den ersten vier Spielen und einem Kader voller Kreisliga- oder zumindest Kreisklassenerfahrung.
Die Westler starteten jedoch hochkonzentriert in die Partie. In der Defensive stand die Heimelf kompakt und setzte nach Ballgewinnen immer wieder kluge Steckpässe in die Tiefe. Ein eigener Treffer wollte aus diesen Vorstößen allerdings nicht gelingen. Mit zunehmender Spieldauer erhöhte dann der Tabellenführer den Druck. Bei West schlichen sich dadurch Fehler im Spielaufbau ein: Die resultierenden Ballverluste führten zu gefährlichen Umschaltmomenten der Gäste, die jedoch spätestens vom stark reagierenden Keeper Arne Rubehn entschärft wurden. So ging es mit einem torlosen 0:0-Unentschieden in die Kabinen.
In der zweiten Halbzeit fiel es den Hausherren zunehmend schwerer, sich spielerisch aus der eigenen Hälfte zu befreien. Der Druck der Haselbacher zahlte sich schließlich aus: In der 51. Minute verwertete Christian Freund einen Eckball am kurzen Pfosten per Kopf zur 0:1-Führung für die Gäste. West hielt in der Folge zwar weiter dagegen, konnte den Ausgleich jedoch nicht mehr erzwingen. In der Nachspielzeit machte erneut Christian Freund den Deckel auf die Partie, als er einen Freistoß direkt zum 0:2-Endstand verwandelte (90.).
Fazit: Trotz einer engagierten Defensivleistung muss man sich gegen den erfahrenen Favoriten verdient geschlagen geben. Dennoch bleibt die Erkenntnis, dem ligaweiten Primus lange Zeit Paroli geboten zu haben und lediglich durch zwei Standardtore überwunden worden zu sein.
( Marko Ivic )



